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// RACE DETAIL

2026

IM 70.3 Rapperswil 2026

Das Knie hielt, auf dem Rad gelang die beste persönliche Rapperswil-Zeit – und der emotionale Zieleinlauf entschädigte für einen schweren Halbmarathon.

Rapperswil-JonaMitteldistanz07.06.2026
Yves Lustenberger beim Zieleinlauf in Rapperswil 2026FOTO: SPORTOGRAF

// FINISH

6:11:26ZIELZEIT
Swim51:00
T16:48
Bike2:52:13
T24:21
Run2:17:04
ALTERSKLASSE101/117
GESAMTRANG1486/1998

85 km Radstrecke, rund 1’100 Höhenmeter und mit 29,6 km/h die bis dahin beste Rapperswil-Radzeit.

// RACE STORY

Der Rennbericht

Am Morgen, als wir nach Rapperswil fuhren, hatten wir noch einige Regentropfen auf der Windschutzscheibe. Trotzdem war es warm genug, um sich auf das Schwimmen zu freuen. Die offizielle Wassertemperatur betrug 19,1 Grad. Startzeit: 08:45 Uhr.

Leider lief das Schwimmen nicht so wie gewollt. Ich hatte auf den ersten 500 Metern grosse Mühe, in einen Rhythmus zu kommen. Danach ging es einigermassen, aber ich wurde trotzdem von vielen überholt und konnte deren Pace nie halten. Zudem war der See recht unruhig. Egal, nach 51 Minuten kam ich aus dem Wasser und startete zu meiner Paradedisziplin.

Beste Radzeit ever in Rappi: Mit 2:52 h und einem Schnitt von 29,6 km/h ist das für die Strecke von 85 km und 1’100 Höhenmetern sehr ansehnlich. Auf dem Bike konnte ich es auch wirklich geniessen. Die tolle Stimmung und die coole Route trugen ihren Teil dazu bei.

Nun kam der letzte Wechsel und das Laufen begann. Meine Gedanken waren vor allem bei meinem Knie, das bis jetzt super durchgehalten hatte. Schmerzpegel Null im Knie, und das sollte auch bis zum Ende des Rennens so bleiben. Trotzdem bemerkte ich schnell, dass mir die Laufkilometer im Training fehlten. Die Beine wurden hart und die Hüfte begann zu ziehen. Am Schluss des Halbmarathons konnte ich nicht einmal mehr eine Pace von 7 min./km halten. Doch ich hatte Geduld und lief einfach so schnell, wie es ging, ins Ziel.

Der diesjährige Zieleinlauf war emotionaler als sonst. Ich war überglücklich, dass mein Knie gehalten hatte, und ich konnte fast allein den roten Teppich geniessen. Schmerzen hatte ich überall, aber nicht im Knie. Alles in allem bin ich zufrieden. Es war weder das schnellste noch das beste Rennen. Aber wenn mein 54-jähriger Körper diesen Belastungen noch standhält, bin ich sehr glücklich.

Ein schöner Tag mit 6 Stunden, 11 Minuten und ein paar Sekunden Sport geht auch einmal zu Ende. Herzlichen Dank für all eure lieben Zusprüche und Gratulationen. Danke für euren Support.